Gesundheit und Pflege
Datensicherung für die Zahnarztpraxis, außer Haus und geprüft
Mindtime sichert Ihren Praxisserver, die Röntgen- und Scandaten, Ihre E-Mails und die Arbeitsplätze am Empfang und im Behandlungszimmer. Die Backups liegen unveränderlich in eigenen Tier-III-Rechenzentren in Deutschland und den Niederlanden, dazu kommt eine Air-Gap-Kopie. Wir prüfen jeden Backup-Job.
Auf Deutsch, Niederländisch oder Englisch.

- DE · NLGespeichert ausschließlich in eigenen Tier-III-Rechenzentren in Deutschland und den Niederlanden
- UnveränderlichObject-Lock-Speicher plus eine Air-Gap-Kopie; wir prüfen jeden Backup-Job
- ISO 27001 · NEN 7510Zertifiziert nach ISO 27001 und NEN 7510, der niederländischen Norm für Informationssicherheit im Gesundheitswesen; ein AVV zu jedem Vertrag
- DE · NL · ENSupport von Menschen, kein Callcenter im Ausland, keine Chatbots
Die kurze Antwort
Eine Zahnarztpraxis braucht eine Datensicherung außerhalb der Praxis, weil die Patientenakte nach § 630f BGB zehn Jahre aufzubewahren ist und die IT-Sicherheitsrichtlinie der KZBV regelmäßige, geschützte und getestete Backups verlangt. Mindtime sichert Praxisserver, Röntgenbilder, Microsoft 365 und Arbeitsplätze unveränderlich in Rechenzentren in Deutschland und den Niederlanden.
Was auf dem Spiel steht
Diese Daten darf eine Zahnarztpraxis nicht verlieren
Karteikarte und Behandlungsdokumentation
Anamnese, Befunde, Heil- und Kostenpläne, Einwilligungen und Arztbriefe stehen in der Praxissoftware. Beim nächsten Recall, bei einer Gewährleistungsfrage zur Krone oder bei einer Anfrage des Gutachters muss jeder Eintrag wieder auffindbar sein.
OPG, Zahnfilme, DVT und Intraoralscans
Die Bilddaten liegen oft gar nicht in der Praxissoftware, sondern auf dem Röntgenrechner oder einem NAS im Technikraum. Wer nur den Server sichert, verliert bei einem Plattendefekt genau diese Aufnahmen.
Terminbuch und laufende Abrechnung
Der Terminplan für morgen, genehmigte Heil- und Kostenpläne und die Leistungen für die Quartalsabrechnung mit der KZV halten den Praxisbetrieb zusammen. Fehlen sie, weiß am Empfang niemand, wer um acht Uhr auf dem Stuhl sitzt.
Regeln und Pflichten
Was BGB, Strahlenschutz und KZBV von der Praxis verlangen
Zusammengefasst aus den Quellen am Ende dieser Seite. Das ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung.
§ 630f BGB: Patientenakte zehn Jahre aufbewahren
Sie führen die Patientenakte in Papierform oder elektronisch. Nachträgliche Änderungen sind nur zulässig, wenn der ursprüngliche Inhalt erkennbar bleibt. Die Akte ist zehn Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren, soweit andere Vorschriften keine andere Frist vorsehen. [1]
§ 85 StrlSchG: Röntgenbilder zehn Jahre, bei Kindern länger
Aufzeichnungen sowie Röntgenbilder, digitale Bilddaten und sonstige Untersuchungsdaten sind bei volljährigen Patienten zehn Jahre aufzubewahren. Bei Minderjährigen gilt die Frist bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres. Ein Röntgenbild eines sechsjährigen Kindes bleibt damit über zwanzig Jahre in Ihrer Verantwortung. [2]
IT-Sicherheitsrichtlinie der KZBV nach § 390 SGB V
Die Richtlinie ist für Vertragszahnärzte verbindlich (§ 390 Abs. 6 SGB V). Anlage 1 verlangt: „Sämtliche relevante Daten sind regelmäßig zu sichern.“ Seit dem 2. Januar 2026 kommen hinzu: Schutz der Sicherung vor unbefugtem Zugriff, festgelegte Art und Zuständigkeit und ein Test, ob die gesicherten Daten vollständig und funktionsfähig sind. [3]
§ 203 StGB: Schweigepflicht reicht bis zum IT-Dienstleister
Zahnärzte sind ausdrücklich genannt. Patientengeheimnisse dürfen Sie Dienstleistern offenbaren, die an Ihrer Tätigkeit mitwirken, soweit das für deren Aufgabe erforderlich ist. Sie müssen aber dafür sorgen, dass diese zur Geheimhaltung verpflichtet sind; sonst machen Sie sich nach § 203 Abs. 4 StGB selbst strafbar, wenn dort etwas nach außen dringt. [6]
Wenn etwas schiefgeht
Der Praxisserver startet nach dem Stromausfall nicht
Beispiel: Eine Praxis mit drei Behandlungszimmern hat am Wochenende einen Stromausfall. Am Montag um halb acht startet der Server mit der Praxissoftware nicht mehr. Die USB-Festplatte im Schrank sollte jede Nacht eine Kopie ziehen, hat aber seit dem Frühjahr nichts mehr geschrieben, und niemand hat es bemerkt. Mit Mindtime wäre der erste fehlgeschlagene Backup-Job am nächsten Tag aufgefallen. Server, Datenbank und Röntgenordner ließen sich aus der Kopie im Rechenzentrum auf Ersatzhardware zurückspielen, und das Team arbeitet den Montag mit dem echten Terminbuch ab.
So schützt Mindtime Ihre Daten
Datensicherung für die Zahnarztpraxis, Gerät für Gerät
- Backup für Laptops und EndgeräteEmpfangs-PC, Rechner im Behandlungszimmer und der Röntgenrechner halten Daten, die nicht immer auf dem Server landen.
- NAS-BackupViele Praxen legen OPGs, DVT-Datensätze und Scans auf einem Synology- oder QNAP-NAS ab.
- Microsoft-365-BackupLaboraufträge und Überweisungen in Outlook brauchen eine Kopie außerhalb von Microsoft.
- Datenbank-BackupPraxissoftware auf einem lokalen Server speichert ihre Daten in einer Datenbank, die konsistent gesichert werden muss.
Ihre Software und was wir darum herum sichern
| DS-Win (Dampsoft) | Laut KZBV-Statistik 2024 die am weitesten verbreitete Praxisverwaltung für Zahnärzte. Läuft DS-Win auf Ihrem eigenen Praxisserver, sichert Mindtime diesen Server samt Datenbank. Beim webbasierten DS4 prüfen Sie Export und Aufbewahrung beim Hersteller. |
|---|---|
| CGM Z1.PRO (CompuGroup Medical) | Abrechnungs- und Verwaltungssoftware für Zahnarztpraxen. Steht der Z1-Server bei Ihnen, sichert Mindtime diesen Server und die Arbeitsplätze, auf denen das Team damit arbeitet. |
| charly (solutio) | Praxismanagement-Software für Zahnärzte. Auch hier gilt: Mindtime sichert den Server und die Rechner, auf denen charly bei Ihnen installiert ist, nicht das Programm als Produkt. |
| Röntgen- und Bildsoftware, etwa VistaSoft (Dürr Dental) | Bildprogramme legen Aufnahmen häufig lokal auf dem Röntgenrechner oder auf einem Synology- oder QNAP-NAS ab. Mindtime sichert diesen Windows-Rechner und das NAS mit. |
| Microsoft 365 | Überweisungen, Laboraufträge und Post mit Kieferorthopäden und Kieferchirurgen. Mindtime sichert Ihre Postfächer und OneDrive-Dateien in eigenen Rechenzentren. |
Vor dem Wechsel
Was Zahnärzte uns zuerst fragen
Wir ziehen jede Nacht eine Kopie auf eine USB-Festplatte.
Eine Festplatte im selben Gebäude teilt das Risiko mit dem Server: Brand, Einbruch, Wasserschaden und Ransomware, die angeschlossene Laufwerke gleich mit verschlüsselt. Ob die Kopie gelungen ist, prüft meist niemand. Mindtime speichert unveränderliche Backups außer Haus, hält eine Air-Gap-Kopie vor, folgt der 3-2-1-1-0-Regel und prüft jeden Backup-Job.
Unser Systembetreuer kümmert sich doch um die Sicherung.
Fragen Sie ihn, was genau gesichert wird, wohin und wann zuletzt eine Rücksicherung getestet wurde. Genau das verlangt die IT-Sicherheitsrichtlinie seit 2026 schriftlich festgelegt. Mindtime arbeitet gern mit Ihrem Systembetreuer zusammen und übernimmt die externe, unveränderliche Kopie mit täglicher Kontrolle.
Wo liegen unsere Patientendaten dann?
Ausschließlich in eigenen Tier-III-Rechenzentren in Deutschland und den Niederlanden. Mindtime ist ISO-27001- und NEN-7510-zertifiziert; NEN 7510 ist die niederländische Norm für Informationssicherheit im Gesundheitswesen. Zu jedem Vertrag gehört ein Auftragsverarbeitungsvertrag, und die Daten sind bei der Übertragung mit AES-256 verschlüsselt.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zur Datensicherung in der Zahnarztpraxis
Wie lange muss eine Zahnarztpraxis Röntgenbilder aufbewahren?
Nach § 85 StrlSchG zehn Jahre bei Erwachsenen und bis zum 28. Geburtstag bei Patienten, die zum Zeitpunkt der Aufnahme minderjährig waren. Die übrige Patientenakte bewahren Sie nach § 630f BGB zehn Jahre nach Abschluss der Behandlung auf. Ein Backup ersetzt diese Archivierung nicht, sorgt aber dafür, dass Sie die Daten nach einem Serverausfall noch haben.
Verlangt die IT-Sicherheitsrichtlinie einen Test der Datensicherung?
Ja. Seit dem 2. Januar 2026 enthält Anlage 1 der KZBV-Richtlinie die Anforderung, zu testen, ob gesicherte Daten funktionsfähig und vollständig vorhanden sind. Außerdem müssen Sie festlegen, wie gesichert wird und wer zuständig ist. Mindtime prüft jeden Backup-Job und liefert Ihnen damit einen Nachweis, den Sie in Ihrer Dokumentation ablegen können.
Was passiert mit den Backups bei einem Ransomware-Angriff auf die Praxis?
Die Backups bei Mindtime sind per Object Lock unveränderlich. Ransomware in Ihrem Praxisnetz kann sie weder verschlüsseln noch löschen, und es gibt zusätzlich eine Air-Gap-Kopie. Vor der Wiederherstellung scannt Mindtime die Backups auf Malware. Ob Sie den Vorfall nach Art. 33 DSGVO binnen 72 Stunden der Datenschutzaufsicht melden müssen, prüfen Sie trotzdem.
Fällt unsere Zahnarztpraxis unter NIS2?
Meist nicht. Zahnärzte sind Gesundheitsdienstleister im Sinne von Anlage 1 BSIG, nach dem NIS2UmsuCG betroffen ist aber erst eine Einrichtung mit mindestens 50 Beschäftigten oder mehr als 10 Mio. Euro Jahresumsatz und Bilanzsumme. Die Einzelpraxis liegt fast immer darunter. Größere MVZ und Praxisverbünde sollten die NIS-2-Betroffenheitsprüfung des BSI machen. Mindtime hilft beim Backup-Teil, nicht bei Registrierung oder Meldungen.
Können wir Mindtime vorher ausprobieren?
Ja. In einer kostenlosen 15-minütigen Demo sehen Sie, wie Mindtime Ihren Praxisserver, die Röntgendaten und die Arbeitsplätze sichern würde. Das Microsoft-365-Backup können Sie 7 Tage kostenlos testen. Fragen beantworten Menschen auf Deutsch, Niederländisch und Englisch, kein Chatbot.
Mit Ihren eigenen Daten
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Wir zeigen Ihnen ein Backup und eine Wiederherstellung und beantworten Ihre Fragen auf Deutsch, Niederländisch oder Englisch. Kein Callcenter im Ausland, keine Chatbots.